Abwärtstrend hält an!
Auch die Pirates aus Fürth waren an diesem Wochenende zu stark für die Munich Ambassadors. Nach den Niederlagen 12 und 13 (12:15/15:20) rangieren die Münchner somit das erste Mal in dieser Saison auf einem Abstiegsplatz.
Wie schon in den letzten Partien wollten die Ambassadors endlich das Ruder herumreißen und mit einer ansprechenden Leistung wenigstens etwas Luft zwischen sich und die Abstiegsränge bringen. Der Tabellenletzte aus Fürth schien hierfür der geeignete Gegner zu sein. Dass es letztendlich nicht reichte, musste man sich wieder einmal selbst zuschreiben. Zehn offiziell gescorte Errors und durchschnittliches Pitching verhalfen den Gästen aus Fürth zu insgesamt 35 Runs. Da half auch die ordentlich auftretende Münchner Offensive, die es immerhin auf 27 Runs brachte, nicht mehr.
Spiel1: Fürth überrumpelt München und gibt Sieg nicht mehr aus der Hand
Der Start ins erste Spiel konnte schlechter nicht sein. Gerd Müller hat noch gar nicht richtig angefangen, zu pitchen, da hatte die Fürther Offensive bereits drei Doubles ins Outfield geschlagen. Vier Runs waren die Folge. Im zweiten Inning konnte sich Gerd Müller fangen und musste bis ins fünfte Inning nur noch einen weiteren Run zulassen. Auf Seiten der Münchner verkürzten zuerst Müller und Thiess im zweiten Durchgang auf 2:5 bevor Vlado Cupic im vierten Inning mit einem sehenswerten Homerun nicht nur sich sondern auch noch Nick Balderson und Stefan Thiess zum 5:5 über die Homeplate brachte. Das Spiel war also wieder offen. Zwar konnte Fürth in Durchgang fünf wieder zwei Punkte vorlegen, aber im direkten Gegenzug bauten die Ambassadors mit vier Runs ihre Führung weiter aus. Im sechsten Inning baute Gerd Müller dann merklich ab und musste drei Runs zulassen. Da die Offensive der Ambassadors auch zwei Mal Punkten konnte, ging München mit einer knappen Führung ins letzte Inning. Hier lief dann bei Gerd Müller nicht mehr viel zusammen. Fürth landete einen Hit nach dem anderen - fünf Runs waren die Folge. Aber noch durften die Gastgeber ein weiteres Mal in die Offensive. Leider gelang nur noch ein Run durch André Maaßen. Somit ging das Spiel mit 12:15 an Fürth.
1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | R | H | E | |
FUE | 4 | 1 | 0 | 0 | 2 | 3 | 5 | 15 | 14 | 2 |
MUA | 0 | 2 | 0 | 3 | 4 | 2 | 1 | 12 | 8 | 5 |
Spiel2: Trotz fehlendem Pitching wäre Sieg möglich gewesen
Im zweiten Spiel startete Til Schlarp für München auf dem Hügel. Zwar konnten die Pirates gleich alle Bases laden, aber Til Schlarp zog sich dann doch noch geschickt aus der Affaire. Im zweiten Inning verhalfen einige Unsicherheiten in der Münchner Defensive Fürth zu insgesamt vier Runs. Bei geschickterer Spielweise wäre es nur ein einziger gewesen. So mussten man schon wieder von Beginn an einem Rückstand hinterherlaufen. Zwar konnte der Abstand bis zum vierten Inning auf 7:10 verkürzt werden, aber der fünfte Spielabschnitt brach den Ambassadors dann mehr oder weniger das Genick. Richard Carroll, mittlerweile anstelle von Til Schlarp auf der Position des Pitchers, fand nicht ins Spiel und musste insgesamt 10 Punkte in seinem ersten Inning hinnehmen. Ein Lichtblick dieses Spiels war die Einstellung der Ambassadors. Trotz eines Rückstands von 13 Punkten ließ man nicht die Köpfe hängen und gab weiterhin alles. Vier Punkte in der zweiten Hälfte des fünften Innings bewahrte München vor der Ten-Run-Rule. Richard Carroll hatte sich jetzt warm geworfen und ließ in der Folge keine Punkte für die Gäste mehr zu. Dies nutzte die Münchner Offensive, um mit weiteren vier Punkten den Abstand auf nur noch fünf Runs zu verkürzen. Im siebten Inning gab es wieder keine Punkte für Fürth. Eine Wende schien möglich. Doch der frisch eingewechelte Thum ließ nichts mehr anbrennen und sicherte Fürth den zweiten Sieg des Tages.
1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | R | H | E | |
FUE | 1 | 4 | 1 | 4 | 10 | 0 | 0 | 20 | 23 | 4 |
MUA | 1 | 0 | 2 | 4 | 4 | 4 | 0 | 15 | 13 | 5 |
Fazit: Wieder einmal haben sich die Munich Ambassadors selbst geschlagen. Dieses Mal war es jedoch nicht die Offensive, die endlich mal wieder eine ordentliche Leistung bot. Vielmehr war es die überaus schlechte Defensive, mit der sich die Botschafter selbst ein Bein stellten. Momentan droht der Gang zurück in die Landesliga. Drei Spieltage stehen den Hauptstädtern zur Rettung noch zur Verfügung. Bleibt zu hoffen, dass sie diese Chance auch wahrnehmen.
Mehr Informationen gibt es unter www.ambassadors.de
Druckfähiges Bildmaterial kann unter karsten(at)ambassadors.de angefordert werden.
Pressekontakt:
Karsten Kunert
Lindenschmitstrasse 21
81371 München
Tel: 089 / 74 74 79 14
Mobil: 0151 / 180 61 376
email: karsten(at)ambassadors.de
