Sonntag 07. September 2008

5 vor 12

Kategorie: Presse08

Von: Gerd Müller

Nach zwei weiteren Niederlagen gegen die White Sox aus Erlangen (15:18/12:15) ist für die Munich Ambassadors der Abstieg in bedrohliche Nähe gerückt.

Wieder einmal haben zum Schluss nur ein paar Runs gefehlt, um endlich wieder als Sieger vom Platz zu gehen. Doch wie in den letzten Partien muss man den Grund für die Niederlagen nicht bei der Stärke des Gegners sondern bei der eigenen Schwäche suchen.

 

Das erste Spiel fing schon unglücklich an und die Ambassadors sammelten bereits zu Beginn die ersten Errors, die zu Punkten der Gäste aus Erlangen führten. Dank einer starken Schlagleistung der Münchner Offensive konnte das Spiel aber immer spannend gehalten werden. Aber im Gegensatz zum Anfang der Saison schaffte es die Münchner Defensive nicht, im Endspurt das ein oder andere Inning unbeschadet zu überstehen. Und so konnten sich die Ambassadors, obwohl sie 15 Runs aufs Scoreboard brachten, nicht über einen Sieg freuen, sondern mussten sich mit 15:18 geschlagen geben.

 

Das zweite Spiel fing direkt wieder mit einem Rückstand an. 1:4 aus Sicht der Münchner stand es bereits nach dem ersten Inning. Da die Defensive der Ambassadors danach konzentrierter zu Werke ging und auch die Offensive an die Leistung aus der ersten Partie anknüpfte, konnte der Rückstand bis zum fünften Inning auf einen Zähler verringert werden. In Inning sechs und sieben ließ dann die Konzentration wieder etwas nach und Erlangen zog auf 9:15 davon. Sechs Punkte mussten im letzten Spielabschnitt also her, um wenigsten in die Verlängerung zu gehen. Die Schlagmänner aus München fingen auch stark an und brachten die Erlanger Defensive mächtig unter Druck. Doch wieder einmal fehlte letztendlich das gewisse Etwas, dass am Anfang der Saison doch noch den Sieg brachte und München musste sich auch ein zweites Mal geschlagen geben - Endstand 12:15.

 

Fazit: Die Munich Ambassadors spielen noch lange nicht an ihrer Leistungsgrenze. Sollte es gelingen, die einfachen Fehler in der Defensive zu vermeiden, ist ein versöhnlicher Abschluss bei den verbleibenden Spielen gegen Ingolstadt und Augsburg möglich. Fairerweise muss aber angemerkt werden, dass das Team, das in den letzten Partien auf dem Platz stand, kaum etwas mit der Mannschaft zu tun hat, die diese Saison begonnen hatte. Dafür mussten zu viele Spieler aus beruflichen, privaten und gesundheitlichen Gründen frühzeitig die Saison beenden. Die Lücken mussten oft Spieler der zweiten Garde füllen, die sich bei Personalmangel sofort bereit erklärten, das Team der Bayernliga zu unterstützen. Dass diese einige Zeit benötigen, um ins Spiel zu finden, ist mehr als verständlich. Es bleibt zu hoffen, dass der Einsatz dieser Spieler auf der Zielgeraden doch noch von Erfolg gekrönt wird. 

 

Mehr Informationen gibt es unter www.ambassadors.de
Druckfähiges Bildmaterial kann unter karsten(at)ambassadors.de angefordert werden.

 

Pressekontakt:
Karsten Kunert
Lindenschmitstrasse 21
81371 München
Tel: 089 / 74 74 79 14
Mobil: 0151 / 180 61 376
email: karsten(at)ambassadors.de




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